Laufzettel-Vorlage für die Galvanik (Excel)
Der Laufzettel begleitet den Auftrag durch den gesamten Betrieb — und ist im Reklamationsfall das Dokument, das die Rückverfolgung trägt. Diese Vorlage bildet den kompletten Durchlauf ab: Kopfdaten, neun Stationen, Abschlussprüfung und Freigabe.
Was in der Vorlage steckt
Tabellenblatt „Laufzettel“
- Kopfdaten: Auftrag, Kunde, Teil, Werkstoff, Charge, Verfahren, Schichtdicke-Soll mit Toleranz
- Je Station: Datum, Uhrzeit, Bediener, Parameter, Ergebnis, Abweichung, Sichtvermerk
- Abschlussprüfung mit Messwerten und Freigabezeile
Tabellenblatt „Auftragsübersicht“
- Register für bis zu 100 Aufträge
- Status berechnet sich aus Start-, Liefer- und Fertigdatum: offen, läuft, überfällig, fertig
- Zähler je Status als Tagesübersicht
Die vorbelegten Stationen
Die Stationsfolge entspricht einem typischen Durchlauf. Stationen, die es im eigenen Betrieb nicht gibt, werden gelöscht; freie Zeilen sind für eigene Stationen vorgesehen.
- 1Wareneingang
- 2Vorreinigung / Entfettung
- 3Dekapierung / Beize
- 4Galvanikbad
- 5Spülung
- 6Nachbehandlung
- 7Trocknung / Wärmebehandlung
- 8Prüfung
- 9Verpackung / Warenausgang
Die Vorlage gibt bewusst keine Sollwerte für Schichtdicken, Badparameter oder Prüfumfänge vor. Diese gelten teile- und kundenspezifisch; maßgeblich sind Ihre Arbeitsanweisung, die Kundenspezifikation und die jeweilige Norm in ihrer aktuellen Fassung. Die Prüfverfahren sind als Normnummern zum Nachschlagen hinterlegt.
Vom Papier zum Digitalen
Eine Excel-Vorlage löst das Leserlichkeits- und Ablageproblem, aber nicht das Suchproblem: Wer im Reklamationsfall eine Charge über alle Stationen zurückverfolgen muss, sucht in Dateien genauso wie in Ordnern. Wie der Umstieg in der Praxis abläuft, beschreibt der Leitfaden.